Der Preis der Mobilität

Alles wird teurer. Die Verbraucherschutzzentrale hat kürzlich die aktuelle Teuerungsrate veröffentlicht, die mit 2,4 Prozent einen neuen Höchststand seit April 1991 erreicht hat. Für viele Menschen bedeutet das einmal mehr, den Gürtel enger zu schnallen und sich bei jeder Ausgabe dreimal zu überlegen, ob sie notwendig ist oder ob man hier sparen kann. Neben der monatlichen Miete für die Wohnung ist der größte Posten in einem Haushalt oft das Auto. Kann man hier nicht sparen?

Benzin, Ersatzteile und Versicherungen

Nicht nur der Anschaffungspreis für ein Auto verursacht hohe Kosten. Die relativ hohe Summe für den Kaufpreis wird meist abgestottert, in zinsgünstigen Krediten, die die Autohersteller ihren Kunden per Hausbank gewähren und ihnen somit die Kaufentscheidung versüßen. Zu den Kosten für die Raten kommen Rücklagen hinzu, für Reparaturen, Ersatzteile und Wartungsarbeiten. An- und Ummeldung, die Umstellung von Sommer auf Winterreifen oder umgekehrt, das alles kostet Geld. Wer würde da nicht gerne etwas von einsparen. Denn neben den Unterhaltskosten verursacht ein Auto auch noch laufende Kosten in Form von Kfz-Steuern und Versicherungen. Die Kfz-Steuern kann man niedrig halten, indem man sich ein möglichst leistungsarmes und umweltverträgliches Fahrzeug, das technisch auf dem neuesten Stand ist, kauft. Bei Autoversicherungen können schon mehr Faktoren die Höhe der Police beeinflussen und da es geradezu ein Meer von Anbietern gibt, lohnt sich vor allem vor Abschluss der sorgfältige und unabhängige Vergleich der in Frage kommenden Anbieter. Denn je nach Bedingungen der Fahrzeughaltung, ob es in einer Garage steht oder auf einem öffentlichen Parkplatz, und auch nach den Gegebenheiten rund um die Nutzungsweise kann man etliche Euros einsparen. Wichtig ist, dass man sich die Mühe macht, die unterschiedlichen Policen und Anbieter miteinander zu vergleichen, um für sich und sein Auto den optimalen Tarif zu finden. So können an dieser Stelle schon mal massiv Kosten eingespart werden.

Sparen im Alltag

Um die Kosten für ein Auto gering zu halten, zählen alle oben genannten Faktoren. Und bei jedem Punkt bietet sich Einsparpotential. Will man Raten für den hohen Anschaffungspreis eines Neuwagens vermeiden, kann man sich auch für einen Jahreswagen entscheiden, für Leasing oder gleich für einen günstigen Gebrauchten. Um bei der Steuer zu sparen, wählt man vielleicht lieber ein schwächer motorisiertes Modell, das auch in puncto Umwelttechnik dem neuesten Stand entspricht. So muss man keine Sonderabgaben und hohe Kfz-Steuern befürchten. Ein Punkt, der in letzter Zeit besonders aufgefallen ist, ist die Benzin- oder Dieselrechnung. Wegen weltweiter Unruhen stieg der Preis rasant an und so manch einer starrte ungläubig auf die Preisanzeige an der Zapfsäule, wenn der Tank voll war. Hier hilft nur eins: Wer weniger Auto fährt, braucht auch weniger Benzin. Also ab und zu vielleicht mal lieber zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Damit sind leicht ein paar Liter zu sparen. Wer es nicht schon in der Fahrschule gelernt hat, kann auch im Nachhinein noch einen Kurs in sparsamer Fahrweise belegen. Hier lernt man, den Kraftstoff optimal auszunutzen und nicht selten sparen Autofahrer mit einer sparsameren Sparweise bis zu drei Litern auf 100 Kilometern. Alles zusammengenommen kann der Kostenpunkt Auto leicht auf ein erträgliches Maß reduziert werden.

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 03. Mai 2011 um 15:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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